Cherry Studio: Tokenverbrauch und Anfragekosten prüfen

Finde eine Anfrage unter Usage → Requests, unterscheide vom Anbieter gemeldete Kosten von lokalen Schätzungen und prüfe die Abrechnungseinheit. Der Leitfaden trennt die veröffentlichte Version v2.1.6 von der in main ergänzten Einstellung für Bildpreise und zeigt, wie du fehlende Werte, Währungen und historische Preise mit der Anbieterabrechnung abgleichst.

Inhalt
Cherry Studio: Tokenverbrauch und Anfragekosten prüfen

In der Kostenübersicht von Cherry Studio ist das Bild bereits erzeugt, doch unter Requests bleibt Cost leer oder zeigt einen Strich. Das bedeutet nicht, dass die Generierung kostenlos war; auch ein angezeigter Betrag ist noch keine Abrechnung des Anbieters. Suche zuerst die konkrete Anfrage unter Settings → Usage → Requests und prüfe dann die Herkunft des Betrags, die Abrechnungseinheit und die tatsächliche Belastung: So erkennst du, ob ein Preis fehlt, der Client die Kosten nicht schätzen kann oder beide Seiten unterschiedliche Aufrufe zählen.

Bewahre zunächst die vorhandenen Anfrage- und Abrechnungsdaten auf. Du musst keine Bilder mehrfach erzeugen, nur damit unter Cost eine Zahl erscheint. Die folgenden Angaben zu Oberfläche und Berechnung beruhen auf dem Quellcode der offiziellen Version und bereits übernommenen Änderungen; sie erklären die Kostenerfassung im Client, belegen aber keine Prüfung einer bestimmten Kombination aus Anbieter, Modell und Konto mit realen Aufrufen.

Zuerst die Version prüfen: Bildpreise sind in main, aber noch nicht im neuesten Release

Am 17. Oktober 2026 ist v2.1.6 weiterhin das neueste offizielle Release. Der PR #21892 für die Eingabe eines Preises pro Bild wurde am selben Tag in main übernommen. main ist der Entwicklungszweig. Eine dort übernommene Änderung beweist deshalb nicht, dass deine installierte offizielle Version die Funktion bereits enthält. Siehe das offizielle Release und den PR zur Einstellung von Bildpreisen.

Am 16. Oktober 2026 berichtete codeBennyLaw in Issue #21870, dass sich unter Windows mit v2.1.6 nur Preise pro Million Tokens einstellen ließen und Cost bei einigen Bildanfragen einen Strich zeigte. Der Bericht beschreibt seine Umgebung; daraus folgt nicht, dass alle Bildmodelle kostenlos sind. Das Issue wurde mit der Übernahme des PR geschlossen. Welche Schritte bei dir möglich sind, hängt weiterhin von der installierten Version ab.

Tatsächlich sichtbare OberflächeWas sie unterstütztWas du tun solltest
Preiseditor für Modelle in v2.1.6Preise für Eingabe-, Ausgabe- und Cache-Tokens sowie Preisstufen; kein Eingabefeld für einen BildpreisBei Tokenabrechnung die Tokenpreise prüfen; nach Bildern abgerechnete Anfragen direkt mit den Anbieterdaten vergleichen
Build mit PR #21892, in dem Price unit und Image price tatsächlich sichtbar sindPreis pro erzeugtem Bild einstellenErst bestätigen, dass der Anbieter pro Bild abrechnet, dann den passenden Preis eintragen und eine neue Anfrage prüfen
Neuerer oder angepasster Build mit anderer OberflächeFunktionen hängen vom jeweiligen Build abDessen Beschreibung und tatsächliche Felder prüfen, statt Einstellungen aus Screenshots einer anderen Version abzuleiten

Die Tabelle stützt sich auf den Preiseditor von v2.1.6 und den Editor nach der übernommenen Änderung. Im Folgenden helfen die englischen Feldnamen bei der Orientierung; die sichtbaren Beschriftungen hängen von der Sprache des Clients ab.

Dieselbe Anfrage in Requests finden

Prüfe zuerst, ob du denselben Aufruf vergleichst, und erst danach die Beträge. Halte die Clientversion, die damals verwendete Anbieterkonfiguration, die genaue Modell-ID und die Nutzungs- oder Abrechnungsdaten desselben Anbieterkontos bereit. Gleiche Anzeigenamen reichen nicht aus, um dasselbe Modell oder denselben Abrechnungsweg nachzuweisen.

  1. Öffne Settings → Usage → Requests, wähle einen Zeitraum, der die Anfrage umfasst, und suche sie anhand von Date.
  2. Vergleiche den Modellnamen in der Zeile und den darunter angezeigten Anbieter. Die Spalte Source nennt den Assistenten, die Unterhaltung oder die Funktion, die den Aufruf ausgelöst hat; sie zeigt nicht, woher der Kostenbetrag stammt.
  3. Notiere Datum, Uhrzeit, Tokens, Cost und Währung. Fehlt die gesuchte Zeile, stelle zunächst wieder auf die Sortierung nach Date um, prüfe den Zeitraum und lade bei Bedarf weitere Zeilen am Ende der Tabelle. Beim Sortieren nach Cost wird zugleich nach der gewählten Währung gefiltert. Datensätze ohne Betrag können dadurch aus dem Ergebnis verschwinden.
  4. Bewahre auch die Anbieterdaten für diesen Zeitraum auf. Das Datum des Clienteintrags stammt vom Abschluss des Aufrufs; der Anbieter kann einen anderen Buchungszeitpunkt oder eine andere Zeitzone verwenden. Wähle ein Zeitfenster, das den gesamten Vorgang umfasst.

Felder und Darstellung lassen sich im offiziellen Quellcode der Requests-Tabelle und in der Logik zum Speichern der Aufrufe nachvollziehen.

Ist die gesamte Liste leer, prüfe zuerst den Zeitraum, das Laden der Daten und ob der Aufruf bereits abgeschlossen ist. Fehlt nur Cost, untersuche anschließend Preise und Herkunft des Betrags. Diese Fälle erfordern unterschiedliche Schritte; eine Neuinstallation oder das Löschen des Verlaufs zeigt für sich genommen nicht, ob der Anbieter Geld berechnet hat.

Drei Fälle für Cost, die Source nicht unterscheidet

Woher ein Betrag stammt, ist wichtiger als seine scheinbare Genauigkeit. Der Client versucht zunächst, vom Anbieter gemeldete Kosten zu übernehmen, sofern die erforderlichen Bedingungen erfüllt sind. Andernfalls schätzt er sie mit dem zum Anfragezeitpunkt gespeicherten Preisstand. Ist beides nicht möglich, bleibt der Betrag unbekannt. Siehe die Logik zur Kostenerfassung.

Zustand des DatensatzesBedeutungVerwendung beim Abgleich
costSource ist providerDer Client hat die vom Anbieter zurückgegebenen Kosten akzeptiert; dafür müssen die deklarierten Anbieterfähigkeiten sowie Betrag und Währung die Bedingungen erfüllenAls Kostenangabe dieser Antwort behandeln und weiterhin mit der tatsächlichen Belastung des Anbieterkontos vergleichen
costSource ist computedDer Client hat den Betrag aus der Nutzung und dem damals gespeicherten Preisstand berechnetFür Schätzungen und Trends verwenden; lokale Preise mit den tatsächlichen Kontotarifen abgleichen
Cost und seine Herkunft fehlenKein nutzbarer Anbieterbetrag vorhanden und keine lokale Berechnung möglichBetrag unbekannt; beim Anbieter die tatsächliche Belastung nachsehen und den fehlenden Wert nicht durch 0 ersetzen

In v2.1.6 erscheint ein fehlender Cost-Wert als -; die englische Beschriftung im betrachteten main-Code lautet Unable to estimate. Die Requests-Tabelle enthält weder eine eigene Spalte costSource noch einen Tooltip zur Herkunft des Betrags. Verwechsle Source nicht mit dieser Information und leite die Herkunft nicht allein aus einer Zahl ab. Wenn die Oberfläche sie nicht ausdrücklich ausweist, behandle sie zunächst als ungeklärt. Siehe die Tabelle in main und die englischen Beschriftungen.

Ein Kostenfeld in der Anbieterantwort garantiert noch nicht, dass der Client es übernimmt. Unter anderem muss der Anbieter als Quelle tatsächlicher Kosten ausgewiesen sein, und die Währung muss sich bestimmen lassen. Dafür brauchst du keine internen Datensätze zu ändern: Die tatsächliche Belastung prüfst du weiterhin im Anbieterkonto. Siehe die offizielle Beschreibung der Kostenregeln.

Tokenkosten schätzen: erst die Einheit, dann die Kategorien prüfen

Tokens in Requests ist eine Gesamtnutzungszahl, die du nicht einfach mit einem einheitlichen Preis multiplizieren kannst. computed besagt lediglich, dass der Betrag lokal berechnet wurde; daraus folgt nicht, dass auch die Tokenzahl lokal geschätzt wurde. Die Summenfunktion verwendet zuerst totalTokens. Fehlt dieser Gesamtwert, addiert sie die vorhandenen Eingabe- und Ausgabezähler; sind beide unbekannt, bleibt auch die Summe unbekannt. Siehe die Definition der gesamten Tokenzahl.

Gehe zu Settings → Model Provider → gewünschter Anbieter → Zahnrad beim betreffenden Modell → More settings und suche den Preisbereich. Vergleiche die Werte mit dem aktuellen Tarif für genau dieses Konto, Modell und die zutreffende Preisstufe:

  • Input Price / Output Price sind die Preise pro Million Eingabe- beziehungsweise Ausgabe-Tokens. Nennt der Anbieter einen Preis pro tausend Tokens, rechne ihn vor der Eingabe auf eine Million um. Kopiere nicht einfach die Zahl.
  • Cache Read Price / Cache Write Price betreffen das Lesen aus dem Cache und das Schreiben in den Cache. Ein leeres Feld verwendet in diesem Editor den Eingabepreis der jeweiligen Stufe. Mit 0 setzt du für die lokale Berechnung einen kostenlosen Tarif; leer bedeutet daher nicht kostenlos.
  • Preisstufen nach Eingabelänge: Der Client wählt anhand der vollständigen Eingabe-Tokenzahl des Aufrufs eine Stufe und verwendet deren Preise für den gesamten Aufruf. Er verteilt die Tokens nicht schrittweise auf mehrere Tarifstufen. Fehlen notwendige Nutzungswerte oder Preise, kann die Schätzung weiterhin leer bleiben.

Die Felder und das Speichern der Preise zeigt der Preiseditor; die Berechnungsregeln stehen in der Beschreibung der Kostenerfassung.

Halte Mengen und Preise nach Kategorien zusammen fest: Eingabe ohne Cache × Eingabepreis + Cache-Lesen × Lesepreis + Cache-Schreiben × Schreibpreis + Ausgabe × Ausgabepreis, jeweils auf die Preiseinheit von einer Million Tokens umgerechnet. Enthält die gesamte Eingabemenge bereits Cache-Tokens, trenne die Kategorien zuerst auf, damit du diese Tokens nicht zusätzlich als normale Eingabe berechnest. Reasoning-Tokens, die bereits in der Ausgabe enthalten sind, darfst du ebenfalls nicht nochmals addieren. Fehlt die Aufschlüsselung, kennzeichne sie als unbekannt; die gesamte Tokenzahl allein ergibt keine genaue Rechnung.

Prüfe außerdem die Währung: In diesem Editor steht $ für USD und ¥ für CNY, nicht für JPY. Das Wechseln des Symbols führt keine Währungsumrechnung aus. Wenn eine Guthabenaufladung oder dein Bankauszug in einer lokalen Währung, etwa Euro, geführt wird, der Modellpreis aber in Dollar gilt, gleiche zuerst die Aufrufkosten in Dollar ab. Prüfe anschließend Wechselkurs und Gebühren der Aufladung getrennt, statt Beträge verschiedener Währungen zu addieren. Siehe die Zuordnung der Währungssymbole und das Speichern der Preise.

Verlasse nach einer Preisänderung das Eingabefeld und öffne dasselbe Modell erneut, um den gespeicherten Wert zu kontrollieren. Prüfe auch, ob für den Anbieter ein Preismultiplikator oder Regeln für bestimmte Tageszeiten konfiguriert sind: Ist der Multiplikator bereits im tatsächlichen Preis enthalten, darfst du ihn nicht erneut anwenden. Historische Anfragen behalten ihren damaligen Preisstand; neue Einstellungen berechnen diese Datensätze nicht automatisch neu. Siehe die Regeln für Multiplikatoren und Zeiträume und den gespeicherten Preisstand beim Aufruf.

Cost bei Bildern leer: Abrechnung pro Anfrage oder pro Bild?

Ein Preis pro Anfrage, ein Preis pro Bild und eine Abrechnung nach Bild-Tokens sind unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Eine Anfrage kann mehrere Bilder zurückgeben. Einen festen Betrag pro Anfrage darfst du nicht direkt als Preis jedes einzelnen Bildes oder unter Input Price beziehungsweise Output Price eintragen.

In v2.1.6 unterstützt die interne Berechnung bereits Bildpreise, im Preiseditor der Desktopanwendung fehlt jedoch das passende Eingabefeld. Für eine lokale Bildkostenschätzung muss der zur Laufzeit gespeicherte Preisstand perImage enthalten, dessen unit den Wert image hat; außerdem muss der Aufruf imageCount liefern. Tokenpreise allein oder die Einheit pixel reichen nicht. Siehe die Bedingungen der Bildkostenberechnung.

Wenn deine installierte Fassung die neue Einstellung tatsächlich zeigt und der Anbieter ausdrücklich pro erzeugtem Bild abrechnet, gehe so vor:

  1. Wähle im Preisbereich desselben Anbieters und Modells unter Price unit die Option Image.
  2. Trage unter Image price den Preis eines Bildes in der passenden Währung ein. Verlasse das Eingabefeld und öffne das Modell erneut, um das Speichern zu prüfen.
  3. Lass das Feld leer, wenn der Preis unbekannt ist. Trage 0 nur ein, wenn der Tarif tatsächlich null beträgt. Eine künstlich eingetragene Null ändert die lokale Anzeige, verhindert aber keine Belastung durch den Anbieter.
  4. Die Auswahl bestimmt nur, welchen Preis du bearbeitest; Token- und Bildpreise bleiben beide erhalten. Sie ergänzt keinen festen Preis pro Anfrage und unterstützt damit auch keine Schätzung nach Pixeln oder Bild-Tokens.
  5. Prüfe eine neue Generierung nach der Preisänderung. Sobald das Ergebnis vorliegt, notiere die tatsächliche Bildanzahl, den Zeitpunkt der Anfrage und den neuen Cost-Wert und vergleiche sie mit den Anbieterdaten. Die lokale Berechnung sollte Anzahl erzeugter Bilder × zum Anfragezeitpunkt gültiger Preis pro Bild verwenden und zutreffende Multiplikatoren oder zeitabhängige Anbieterregeln berücksichtigen. Auch eine Prüfanfrage kann Kosten verursachen; verwende deshalb möglichst eine Generierung, die du ohnehin brauchst.

Diese Schritte ergeben sich aus dem neuen Preiseditor und der Funktion zum Speichern der Preise. Fehlt das Feld, nutze zunächst die tatsächlichen Anbieterdaten zum Abgleich. Konfiguriere den Bildpreis, sobald die von dir installierte offizielle Version diese Funktion ausdrücklich enthält.

Auch nach dem Eintragen eines Bildpreises kann Cost bei einer neuen Anfrage fehlen. Prüfe, ob eine andere Modellkonfiguration verwendet wurde, ob die Bildanzahl vorliegt, ob die Währungsangaben vollständig sind und ob der tatsächliche Vertrag zur Abrechnung pro Bild passt. Der offizielle Handler für benutzerdefinierte Bildgenerierungsaufgaben speichert als imageCount die Anzahl der zurückgegebenen Bild-URLs. Diese Zahl darfst du nicht durch die Anzahl erfolgreich auf deinen Rechner heruntergeladener Dateien ersetzen. Sie garantiert außerdem nicht, dass jeder Anbieter nach derselben Menge abrechnet. Siehe den Quellcode zur Erfassung der Bildaufgaben.

Mit der Anbieterabrechnung vergleichen und Abweichungen dokumentieren

Mit einer abgeschlossenen Anfrage findest du Unterschiede leichter als beim direkten Vergleich zweier Monatssummen. Nutze dasselbe Anbieterkonto. Falls sich Einträge anhand einer Schlüsselbezeichnung oder Schlüsselgruppe unterscheiden lassen, halte auch diese Information fest. Der vollständige Schlüssel gehört jedoch nicht in Screenshots oder Supportanfragen.

Aufzubewahrende AngabenIn Cherry StudioBeim Anbieter
IdentitätClientversion, Anbieterkonfiguration, angezeigter Modellname und zugehörige genaue IDTatsächlich verwendetes Konto, Modell-ID und zutreffende Preisstufe
ZeitAbschlusszeitpunkt der Anfrage und lokale ZeitzoneBuchungszeitpunkt, Zeitzone und ein Fenster, das denselben Aufruf umfasst
MengenSichtbare Tokens; tatsächliche Anzahl zurückgegebener BilderAufgeschlüsselte Eingabe-, Ausgabe- und Cache-Nutzung; Zahl der berechneten Anfragen oder Bilder
BeträgeCost unverändert, Währung und fehlende WerteTatsächliche Belastung, Währung sowie sichtbare Erstattungen oder Korrekturen
ZuordnungUnterhaltung oder Funktion, aus der die Anfrage stammtVom Anbieter bereitgestellte Anfrage- oder Abrechnungskennung

Wenn beide Seiten ausdrücklich dieselbe Anbieter-Anfrage-ID bereitstellen, gleiche die Einträge zuerst damit ab. Ansonsten verwende Konto, Modell, Zeitfenster und Mengen gemeinsam. Interne Anfragekennungen von Cherry Studio folgen einem eigenen Format; du kannst nicht voraussetzen, dass sie mit den IDs des Anbieters übereinstimmen. Siehe die offizielle Datensatzstruktur.

Wenn du BetterToken bereits nutzt, kannst du gemäß den offiziellen Angaben zur Kostenübersicht im Dashboard die aktuelle Nutzung und den Verlauf der Belastungen ansehen und anschließend Modell, Zeit, Status und Tokens anhand der tatsächlich auf der Seite verfügbaren Felder abgleichen.

Stimmen die Beträge nicht überein, prüfe in dieser Reihenfolge:

  • Schon die Mengen unterscheiden sich. Prüfe, ob andere Tools dasselbe Konto nutzen oder eine Aktion mehrere Aufrufe ausgelöst hat. SDK-Wiederholungen, die der Client nicht beobachten kann, erscheinen möglicherweise nicht in Requests. Eine automatische Zuordnung von genau einer Zeile auf jeder Seite darfst du deshalb nicht erwarten.
  • Die Mengen stimmen, die Beträge nicht. Vergleiche Modell, Einheit pro Bild, pro Anfrage oder pro Token, Cache-Regeln, Preisstufen, Währung, Multiplikator und tatsächlichen Kontotarif. Prüfe danach den für die Anfrage gespeicherten damaligen Preisstand.
  • Der Anbieter hat etwas berechnet, Cost bleibt aber leer. Bewahre den fehlenden Wert auf und notiere getrennt „Client kann Kosten nicht schätzen; Anbieter hat das Konto belastet“ samt zugehörigem Betrag. Ersetze einen unbekannten Wert nicht durch 0.
  • Im Client fehlt eine Zeile oder er zeigt einen Fehler, beim Anbieter existiert aber ein Eintrag. Kläre zuerst dessen Regeln für Abschluss, Berechnung und Erstattung. Stelle Zeitpunkt, Modell und Anbieter-Anfragekennung bereit und entferne sensible Angaben aus den Unterlagen. Starte nicht sofort eine Serie weiterer Anfragen, um den Fehler nachzustellen.

Die offizielle Dokumentation beschreibt die Nutzungsaufzeichnungen als Analysedaten, die der Client nach Möglichkeit erfasst. Unsichtbare Wiederholungen, fehlgeschlagene Aufrufe und aus alten Versionen übernommene Datensätze können den Mengenvergleich beeinflussen. Für die tatsächliche Belastung sind die Anbieterdaten maßgeblich. Unklare Buchungen muss der Anbieter erklären; ein leeres Cost-Feld erlaubt keinen Rückschluss auf den berechneten Betrag. Siehe den Umfang der Erfassung und ihre Grenzen.

Wann ist der Abgleich abgeschlossen?

Du solltest die Einträge derselben Anfrage auf beiden Seiten aufbewahren und drei Punkte erklären können: welches Modell und welche Abrechnungseinheit verwendet wurden, ob die Herkunft des Clientbetrags bekannt ist oder eine Schätzung beziehungsweise ein unbekannter Wert vorliegt, und wie viel der Anbieter letztlich berechnet hat samt Grund einer Abweichung. Hast du den lokalen Preis geändert, prüfe das Speichern und die Berechnung mit einer neuen Anfrage. Lass die historischen Werte unverändert; ein automatisches Neuberechnen des Verlaufs ist nicht zu erwarten.

Beginne mit einer vorhandenen Bildanfrage: Notiere Version, Modell, Zeitpunkt, tatsächliche Bildanzahl, Cost und den vom Anbieter berechneten Betrag. Sobald du diesen Eintrag erklären kannst, erweitere den Zeitraum. Bleibt die Abweichung ungeklärt, gib die fehlenden Felder und die Daten der betreffenden Anfrage zur Prüfung an den Anbieter oder das Clientprojekt weiter.

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